Riester → Altersvorsorgedepot
Stand: Oktober 2026 · Reform gilt ab 1. Januar 2027

Riester & Altersvorsorgedepot: Was sich 2027 ändert – einfach erklärt

Du hast einen Riester-Vertrag und fragst dich, was ab 2027 damit passiert?

Oder hast du mit Aktien, ETFs und Depots bisher gar nichts am Hut?

Dann erfährst du auf dieser Seite alles, was du über das neue Altersvorsorgedepot wissen musst. Ganz von vorne, ohne Fachchinesisch.

Grundlagen von null lernen Direkt zum Wechsel-Check

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Ab 1.1.2027 gibt es das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot: ohne Garantiezwang, mit ETFs und Fonds.
  • Dein Riester-Vertrag bleibt bestehen (Bestandsschutz). Du musst nichts überstürzen.
  • Du kannst ab 2027 wechseln, bis zum Rentenbeginn. Der neue Anbieter darf dafür höchstens 150 € verlangen.
  • Bis zu 540 € Grundzulage pro Jahr, plus bis zu 300 € pro Kind.

Was passiert mit meinem Riester-Vertrag?

Erstmal durchatmen: Dein Geld ist nicht weg. Für alle Riester-Verträge, die vor dem 1. Januar 2027 abgeschlossen wurden, gilt Bestandsschutz. Neue Riester-Verträge kann man ab 2027 allerdings nicht mehr abschließen. Du hast drei Möglichkeiten:

1

Weiterlaufen lassen

Alles bleibt, wie es ist: gleicher Vertrag, gleiche Förderung, gleiche Garantien.

2

Auf die neue Förderung umstellen

Du bleibst beim Anbieter, bekommst aber die neuen Förderregeln.

3

Ins Altersvorsorgedepot wechseln

Dein Guthaben wird übertragen. Der neue Anbieter darf höchstens 150 € Verwaltungspauschale verlangen.

Wichtig: Ein Wechsel lässt sich nach aktuellem Stand nicht rückgängig machen. Gerade ältere Riester-Versicherungen haben manchmal wertvolle Garantien. Prüfe deshalb erst, bevor du wechselst. Wie das geht, steht weiter unten im Wechsel-Check.

Börse? Aktien? ETF? Die Grundlagen von ganz vorne

Keine Sorge, du musst kein Börsenprofi sein. Hier ist alles, was du für das Altersvorsorgedepot wissen musst, Schritt für Schritt.

Was ist eine Aktie?

Mit einer Aktie gehört dir ein kleines Stück eines Unternehmens, zum Beispiel von Coca-Cola. Du bist damit Miteigentümer und am Gewinn beteiligt: Verdient Coca-Cola Geld, schüttet das Unternehmen einen Teil davon an seine Aktionäre aus (Dividende). Von jeder verkauften Cola landet so ein winziger Teil des Gewinns auch bei dir.

Was ist ein Index?

Eine Liste vieler Unternehmen. Der DAX enthält 40 große deutsche Firmen, der MSCI World über tausend Firmen aus Industrieländern weltweit.

Was ist ein ETF?

Ein Fonds, der einen Index einfach nachbildet. Mit einem einzigen ETF kaufst du Anteile an hunderten Firmen auf einmal. Das streut das Risiko und ist meist günstig.

Was ist ein Depot?

Wie ein Girokonto, nur für Wertpapiere. Das Altersvorsorgedepot ist ein besonderes Depot: staatlich gefördert, aber das Geld bleibt grundsätzlich bis zur Rente drin.

Warum schwanken Kurse?

An der Börse wird jeden Tag neu entschieden, wie viel ein Unternehmen wert ist. Anleger schauen dabei auf die Einnahmen und vor allem auf die Zukunftsaussichten. Gute Nachrichten treiben den Preis nach oben, Unsicherheit drückt ihn nach unten, manchmal heftig, wie 2008 oder 2020. Breit gestreute Märkte haben sich in der Vergangenheit langfristig wieder erholt, eine Garantie gibt es aber nicht.

Was ist der Cost-Average-Effekt?

Niemand weiß mit hundertprozentiger Sicherheit, welcher Preis heute der richtige ist. Statt zu raten, investierst du einfach jeden Monat den gleichen Betrag. Ist der Kurs niedrig, bekommst du mehr Anteile, ist er hoch, weniger. So kaufst du über die Jahre automatisch zu einem Durchschnittspreis ein und musst nie den perfekten Zeitpunkt erwischen.

Was ist ein Geldmarkt-ETF?

Ein Fonds, der in sehr kurzfristige Zinsanlagen investiert. Er schwankt kaum und bringt ungefähr den aktuellen Zins. Sozusagen der Parkplatz für dein Geld.

Was heißt Risikoklasse?

Fonds werden danach eingestuft, wie stark sie schwanken. Niedrige Klassen sind ruhig, hohe Klassen schwanken stärker, haben aber meist mehr Renditechancen.

Das war die Kurzfassung.

Auf der nächsten Seite erklären wir alles noch einmal ausführlich, mit Beispielen und Erklärvideos.

Ausführlich erklärt: Börsen-Grundlagen

Was ist das Altersvorsorgedepot genau?

Das Altersvorsorgedepot ist der Nachfolger der Riester-Rente. Der große Unterschied: Es muss keine Garantie mehr geben. Dein Geld darf direkt in Fonds und ETFs fließen. Das bringt mehr Renditechancen, aber auch die Möglichkeit von Verlusten, auch kurz vor der Rente.

Das darf ins Depot

  • Klassische Fonds und ETFs
  • EU-regulierte Langfristfonds (ELTIF)
  • Alternative Investmentfonds, z. B. Immobilien
  • Staatsanleihen von Euro-Staaten

Besonders spekulative Anlagen sind ausgeschlossen.

Das Standarddepot

Jeder Anbieter muss zusätzlich ein einfaches Standarddepot anbieten: ein ruhiger Fonds plus ein Fonds mit mehr Aktienanteil. Die Kosten sind dort auf maximal 1 % pro Jahr begrenzt. Auch ein staatlicher Anbieter ist geplant.

Gut zu wissen

  • Gesetzlich gedeckelt sind die Kosten nur im Standarddepot. Viele Anbieter haben aber schon sehr niedrige Preise angekündigt, oft zwischen 0 und 0,3 % pro Jahr. Achte auf Depotgebühr und Fondskosten zusammen.
  • Steuern: In der Ansparphase fallen keine Abgeltungsteuer und keine Vorabpauschale an. Versteuert wird erst die Auszahlung, mit deinem persönlichen Steuersatz im Alter.
  • Maximal zwei geförderte Verträge gleichzeitig.
  • Wer Sicherheit will: Garantieprodukte mit 100 % oder 80 % Beitragsgarantie gibt es weiterhin.
Was Kosten ausmachen: zum Sparplanrechner

Wie viel legt der Staat drauf?

Gefördert werden ab 2027 nur Beträge, die du wirklich einzahlst. Das System ist dafür einfacher als bei Riester:

Förderung So funktioniert's Maximal
Grundzulage, Stufe 1 50 % auf die ersten 360 € im Jahr 180 €
Grundzulage, Stufe 2 25 % auf Einzahlungen bis 1.800 € im Jahr 360 €
Kinderzulage pro Kind und Jahr 300 €
Berufseinsteiger-Bonus einmalig bei Abschluss vor dem 25. Geburtstag 200 €
Steuervorteil Einzahlungen bis 1.800 € plus Zulagen als Sonderausgaben absetzbar je nach Steuersatz

Beispiel: Du zahlst 150 € im Monat ein, also 1.800 € im Jahr. Der Staat legt 540 € Grundzulage drauf. Das sind 30 % extra, bevor dein Geld überhaupt angelegt ist.

Deine Förderung ausrechnen: Riester vs. Altersvorsorgedepot

Wer wird gefördert?

Arbeitnehmer mit Rentenversicherungspflicht, Beamte und, neu, auch viele Selbstständige und Freiberufler mit Versorgungswerk. Ehepartner ohne eigenen Anspruch (mittelbar Berechtigte) bekommen weiter Zulagen, müssen aber mindestens 120 € im Jahr einzahlen.

Für Unternehmer und Selbstständige gibt es allerdings oft weitaus sinnvollere Möglichkeiten. Bei Fragen dazu melde dich gern über das Kontaktformular.

Wie wird ausgezahlt?

Frühestens mit 65, spätestens vor dem 70. Geburtstag. Statt lebenslanger Rente geht auch ein Auszahlungsplan, der mindestens bis 85 läuft. Was übrig bleibt, kann vererbt werden.

Wann kommt die Zulage?

Einmal im Jahr, rückwirkend für das Vorjahr. Dein Anbieter beantragt sie bei der Zentralen Zulagenstelle (ZfA). Mit einem Dauerzulagenantrag passiert das automatisch. Melde Änderungen wie ein neues Kind, eine Heirat oder einen Jobwechsel, sonst kann die Zulage falsch ausfallen.

Entsparen: Was passiert, wenn du in Rente gehst?

Irgendwann drehst du den Spieß um und holst dein Geld wieder heraus. Das Wichtigste dazu auf einen Blick:

Wann geht es los? Frühestens mit 65, spätestens mit 70. Den Zeitpunkt wählst du selbst.

Wie lange bleibe ich investiert? Beim Auszahlungsplan bleibt alles, was du noch nicht entnommen hast, im Depot investiert und kann weiter Rendite bringen, bis zum Ende des Plans.

Wie lange wird ausgezahlt? Entweder als lebenslange Rente oder als Auszahlungsplan, der mindestens bis 85 läuft.

Geld auf einen Schlag? Zu Beginn darfst du dir einmalig bis zu 30 % auszahlen lassen, ohne die Förderung zu verlieren.

Rente oder Plan? Die lebenslange Rente zahlt bis zum Lebensende, ist aber nur mit Rentengarantiezeit vererbbar. Beim Auszahlungsplan bleibt das Geld deins und vererbbar.

Steuern und Kosten: Die Auszahlungen versteuerst du mit deinem persönlichen Steuersatz im Alter. Die Depotkosten laufen auch in der Auszahlungsphase weiter.

Achtung, Crash zur falschen Zeit: Fallen die Kurse kurz nach Rentenbeginn stark, musst du für deine Auszahlungen Anteile billig verkaufen. Diese Anteile fehlen dir dann, wenn sich die Kurse wieder erholen. Wie du dich davor schützen kannst, erklären wir im ausführlichen Video zum Entsparen. Das solltest du dir unbedingt ansehen.

Ansparen und Entsparen ausführlich erklärt

Kann ich Riester und Altersvorsorgedepot vererben?

Ja, aber es macht einen großen Unterschied, wer erbt. Die Regeln sind bei Riester und beim Altersvorsorgedepot fast gleich.

Ehepartner erbt

Das Guthaben wird auf einen eigenen Vertrag des Partners übertragen. Alle Zulagen und Steuervorteile bleiben erhalten, in der Anspar- und in der Auszahlungsphase. Voraussetzung: Ihr habt nicht dauerhaft getrennt gelebt. Das gilt auch für eingetragene Lebenspartner.

Kinder oder andere erben

Der Anbieter zieht zuerst die Zulagen und Steuervorteile ab und zahlt den Rest als Geld an die Erben aus. Ein eigenes Altersvorsorgedepot brauchen die Kinder dafür nicht, sie können frei über das Geld verfügen. Die Rendite dürfen sie behalten, müssen die Erträge aber versteuern. Das gilt auch für unverheiratete Partner.

Tod während der Rente

Beim Auszahlungsplan wird das restliche Guthaben vererbt. Bei einer lebenslangen Rente endet die Zahlung mit dem Tod und das Geld bleibt beim Versicherer, außer es gibt eine Rentengarantiezeit.

Der Unterschied zu vielen Riester-Verträgen: Klassische Riester-Rentenversicherungen zahlen eine lebenslange Rente. Wer früh stirbt, hat dann oft vor allem für den Versicherer gespart. Im Altersvorsorgedepot kannst du stattdessen einen Auszahlungsplan bis mindestens 85 wählen, und was übrig bleibt, bekommen deine Erben.

Gut zu wissen: Auch wenn Kinder erben, ist das Altersvorsorgedepot kein Verlustgeschäft. Zurückgezahlt werden nur die Zulagen und Steuervorteile selbst. Die Rendite, die dieses Geld über die Jahre erwirtschaftet hat, bleibt bei den Erben. Der Staat hat dir die Förderung also praktisch zinslos geliehen. Dafür müssen die Erben die Erträge mit ihrem persönlichen Steuersatz versteuern. Wie viel am Ende übrig bleibt, hängt von Laufzeit, Rendite und Steuersatz ab.

Tipp: Mach dir rechtzeitig Gedanken über das Vererben: Wer soll dein Geld einmal bekommen, und ist dein Partner abgesichert? Bist du verheiratet, trag deinen Ehepartner als begünstigte Person ein, dann bleibt die Förderung komplett erhalten.

Und weil das Geld im Altersvorsorgedepot bis zu deiner Rente gebunden ist: Für Ausgaben vorher, etwa für ein Auto, eine Renovierung oder um deine Kinder zu unterstützen, könntest du dir zusätzlich ein freies Depot eröffnen.

Lohnt sich der Wechsel für dich?

Pauschal lässt sich das nicht sagen. Nimm dir deine Riester-Unterlagen und geh diese Fragen durch:

Garantien: Hat dein Vertrag einen hohen Garantiezins? Den gibst du beim Wechsel auf.

Kosten: Was kostet dein Vertrag pro Jahr? Hohe laufende Kosten sprechen eher für einen Wechsel.

Restlaufzeit: Wie lange bis zur Rente? Je länger, desto mehr Zeit für Kursschwankungen.

Förderung: Mit wenig Einkommen und mehreren Kindern kann die alte Riester-Förderung besser sein.

Risiko: Hältst du es aus, wenn dein Depot mal 30 % im Minus ist?

Unabhängige Prüfung: Im Zweifel hilft der Riester-Check der Verbraucherzentrale oder ein Honorarberater.

Förderung vergleichen: zum Förderrechner Rendite und Kosten vergleichen: zum Sparplanrechner
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Die Abkürzung: alles, was du brauchst, in einem Kurs

Natürlich kannst du dir alles selbst zusammensuchen, aus dieser Seite, aus Artikeln und aus Videos. Nur: Bei der eigenen Recherche überliest man schnell ein wichtiges Detail, und gerade als Einsteiger weiß man oft gar nicht, worauf es wirklich ankommt. Genau diese Punkte erklärt Thomas ganz genau. Das ist die Abkürzung.

Thomas Blees von „Meine Geldseite“ hat die Reform gründlich recherchiert und alles in seinen Kurs „Neue Zusatzrente: dein Fahrplan zum Altersvorsorgedepot 2027“ gepackt. Er führt dich Schritt für Schritt zu deiner eigenen, begründeten Entscheidung: für mich ja, für mich nein oder für mich noch nicht. Sein besonderes Talent: Er erklärt komplizierte Dinge so einfach, dass sie wirklich jeder versteht. Er ist einer der beliebtesten Online-Dozenten mit über 20.000 Teilnehmern.

Alles in einem Kurs:

  • 15 Videolektionen, gut vier Stunden: an drei Beispielhaushalten durchgerechnet und dann mit deinen eigenen Zahlen
  • Wie viel Zulage bei deinem Beitrag wirklich in deinen Vertrag fließt und was Steuer und Kosten davon übrig lassen
  • Wie du ein Angebot ab 2027 prüfst
  • Was du mit deinem Riester-Vertrag machst: weiterführen, Förderung umstellen oder übertragen
  • Dazu: Zulagen- und Vergleichsrechner, Musterbrief an deinen Riester-Anbieter, Wechsel-Checkliste, Bonusvideo „Was ist ein ETF?“ und ein Update mit den ersten Angeboten 2027

★★★★★ Auf Trustpilot bewerten Teilnehmer seine Kurse im Schnitt mit 4,8 von 5 Sternen.

Abkürzung nehmen: zum Kurs Einmalig 97 €, kein Abo

Werbelink: Wenn du über diesen Link kaufst, erhalten wir eventuell eine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.

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Kurz-Video: Thomas Blees erklärt [THEMA DES VIDEOS].

Das Problem, über das kaum jemand spricht: deine Riester-Einmalsumme

Du hast jahrelang in Riester eingezahlt. Wechselst du, landet das ganze Guthaben auf einen Schlag im neuen Depot. Sagen wir 15.000 €. Und jetzt?

Der Cost-Average-Effekt hilft dir hier kaum noch. Er wirkt nur auf die neuen, kleinen Monatsraten, nicht auf die große Summe. Und die meisten werden in Zukunft auch nicht mehr so viel einzahlen wie die Summe, die schon da ist.

Du investierst alles auf einmal
15.000 €
Kurz danach fällt der Markt um 30 %
10.500 €
Deine 100 € Sparrate im Monat
gleichen das kaum aus

Und beim Entsparen wäre so ein Crash sogar noch schlimmer: Dann musst du für deine monatlichen Auszahlungen Anteile zum schlechten Preis verkaufen, und die fehlen dir, wenn sich die Kurse wieder erholen. Schau dir dazu gern das Video zum Entsparen an.

Drei Wege, mit der Einmalsumme umzugehen

A: Alles sofort investieren

In der Vergangenheit oft die renditestärkere Variante, weil Märkte langfristig meist gestiegen sind. Aber du trägst das volle Risiko eines schlechten Einstiegszeitpunkts.

B: Gestaffelt einsteigen

Du parkst das Geld im Geldmarkt-ETF und schichtest es über einige Monate in Aktien-ETFs um. Weniger Timing-Risiko, dafür mehr Aufwand.

C: Mit Alarm einsteigen

Du lässt dir per Alarm anzeigen, wann der Aktienmarkt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit die bessere Wahl ist und wann der Geldmarkt. Genau dafür gibt es den Sparplan-Optimierer.

Unser eigenes Angebot

Der Sparplan-Optimierer: Geldmarkt oder Aktienmarkt?

In drei Worten: Er zeigt dir, wann der Geldmarkt und wann der Aktienmarkt mit erhöhter Wahrscheinlichkeit die bessere Wahl ist.

So funktioniert's

  • Kommt ein Alarm zum Einstieg oder zum Wechsel, bekommst du ihn per WhatsApp und E-Mail, immer einen Tag im Voraus. So hast du in Ruhe Zeit zu reagieren.
  • Zu jedem Alarm gibt es ein Video, in dem ich zeige, wie ich ihn in meinem eigenen Depot umsetze.
  • Jeder Alarm enthält einen ausführlichen Risikohinweis. Du entscheidest immer selbst und setzt die Order in deinem Depot um.
  • Deine Einmalsumme wartet im Geldmarkt-ETF, bis der Alarm zum Einstieg kommt.
  • Der große Vorteil im Altersvorsorgedepot: Umschichten ist steuerfrei. Keine Abgeltungsteuer beim Verkauf, keine Vorabpauschale.
  • Alles, was du brauchst, ist ein Depot, in dem du ETFs kaufen und verkaufen kannst.

Wichtig, bevor du loslegst

  • Geldmarkt-ETFs zählen wie Aktien-ETFs zu den erlaubten Fonds. Prüfe vor dem Wechsel trotzdem, ob dein Anbieter einen im Angebot hat und was eine Order kostet.
  • Die Alarme sind keine Anlageberatung, und wie jedes Modell kann auch dieses Fehlalarme geben.
Sparplan-Optimierer ansehen

Transparenz-Hinweis: Der Sparplan-Optimierer ist ein Angebot des Betreibers dieser Seite (FK Weltweit LLC). Wir verdienen also daran, wenn du ihn nutzt.

Für Fortgeschrittene: Profi-Wissen auf Video

Du willst tiefer einsteigen? Diese Videos gehen über die Grundlagen hinaus. Zur Transparenz: The Tactical Brief ist der YouTube-Kanal unseres Quant-Teams.

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Thorsten Wegener: Zinsen, Zinsstrukturkurve und Marktzyklen

Warum bewegen sich Märkte in Zyklen, und was verraten die Zinsen darüber? Thorsten Wegener erklärt, was die Zinsstrukturkurve ist und wie man sie liest. Spannend für alle, die verstehen wollen, wann der Geldmarkt und wann Aktien attraktiv sind.

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The Tactical Brief: [VIDEOTITEL]

[2–3 Sätze eigene Zusammenfassung]

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Thomas Blees: [VIDEOTITEL]

[2–3 Sätze eigene Zusammenfassung]

Häufige Fragen zu Riester und Altersvorsorgedepot

Muss ich meinen Riester-Vertrag kündigen?

Nein. Bestehende Verträge laufen weiter. Kündigen kann sogar teuer werden, weil Zulagen zurückgezahlt werden müssen.

Ab wann gibt es das Altersvorsorgedepot?

Ab dem 1. Januar 2027. Vorher kannst du noch nicht wechseln.

Komme ich vor der Rente an mein Geld?

Grundsätzlich nicht. Eine Ausnahme ist die Entnahme für eine selbst bewohnte Immobilie.

Was kostet der Wechsel?

Der neue Anbieter darf höchstens 150 € Verwaltungspauschale verlangen. Je nach Vertrag können weitere Kosten anfallen, etwa Abschluss- oder Vertriebskosten.

Kann ich mit dem Altersvorsorgedepot Geld verlieren?

Ja. Es gibt keine Garantie, Verluste sind möglich, auch kurz vor Rentenbeginn.

Muss ich im Altersvorsorgedepot Steuern zahlen?

Während der Ansparphase nicht: keine Abgeltungsteuer auf Gewinne, keine Vorabpauschale, und Umschichten ist steuerfrei. Erst die Auszahlung im Alter wird mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert.

Kann ich mein Altersvorsorgedepot vererben?

Ja. Erbt der Ehepartner, bleibt die Förderung komplett erhalten. Erben Kinder oder andere, müssen vorher die Zulagen und Steuervorteile zurückgezahlt werden. Die Rendite darauf bleibt bei den Erben, die Erträge müssen sie versteuern.

Bekomme ich als Selbstständiger Förderung?

Ab 2027 können auch viele Selbstständige und Freiberufler mit Versorgungswerk Zulagen bekommen. Die Beiträge zum Altersvorsorgedepot sind dabei private Vorsorge und zählen nicht als Betriebsausgabe. Für Unternehmer gibt es aber oft weitaus sinnvollere Möglichkeiten, darunter auch Wege, bei denen die Beiträge als Betriebsausgabe gelten können. Bei Fragen dazu melde dich gern über das Kontaktformular.